fbpx
Pfingsten Taube

Spiritualität

Unse­re spi­ri­tu­el­len Ange­bo­te für dich

Blaue Stun­de — Sonnn­tags in der ESG — Uni­ver­si­täts­got­tes­dienst — Gebet am Cam­pus — Run & Pray — Gedan­ken zum Tag

So leben wir Spiritualität…

  • als einen Erfah­rungs­weg. Eine spi­ri­tu­el­le Lebens­hal­tung kann nie­man­dem auf­ge­drängt oder ange­lernt wer­den. Sie besteht nicht in der Über­nah­me fer­ti­ger For­meln, son­dern wächst aus der Inte­gra­ti­on umfas­sen­der und viel­fäl­ti­ger eige­ner Lebens­er­fah­rung. Spi­ri­tua­li­tät setzt einer­seits den Glau­ben mit dem All­tags­le­ben in Bezie­hung und hilft ande­rer­seits, den all­täg­li­chen Erfah­run­gen aus der Glau­bens­über­zeu­gung her­aus Tie­fe und Sinn zu geben. Die Hoch­schul­ge­mein­den möch­te Raum geben für die­ses »Aben­teu­er der per­so­na­len Begeg­nung mit Gott und den Men­schen«.
  • als einen Weg kri­ti­scher Ver­ge­wis­se­rung. Spi­ri­tua­li­tät hat es zu tun mit dem letz­ten Grund, der mich trägt. Das ernst­haf­te Mühen um eine spi­ri­tu­el­le Lebens­hal­tung beinhal­tet die kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit den Grund­la­gen der eige­nen Glau­bens­über­zeu­gung und för­dert damit eben­so die Bil­dung des per­sön­li­chen Gewis­sens wie ein ver­tief­tes Ver­ständ­nis des Glau­bens.
  • als einen Weg der Ein­heit von Glau­ben und Leben. Spi­ri­tua­li­tät ver­leiht einem zen­tra­len Anlie­gen im Selbst­ver­ständ­nis des moder­nen Men­schen Aus­druck, näm­lich dem Bemü­hen, das eige­ne Leben aus einer ein­heit­li­chen Per­spek­ti­ve begrei­fen zu kön­nen und Welt­li­ches und Reli­giö­ses nicht als zwei von­ein­an­der getrenn­te Berei­che zu erfah­ren. Got­tes­ver­hält­nis und Welt­ver­hält­nis gehö­ren untrenn­bar zusam­men; eine spi­ri­tu­el­le Lebens­hal­tung ver­bin­det die­se bei­den Dimen­sio­nen zu einem ein­heit­li­chen Erfah­rungs­be­reich. Sie ist nicht nur geprägt durch die per­sön­li­che Got­tes­be­zie­hung, son­dern wirkt auch hin­ein in den zwi­schen­mensch­li­chen und gesell­schaft­li­chen Bereich.
  • als einen Weg von innen nach außen. Weil sie alle Dimen­sio­nen des Lebens umfasst, hat Spi­ri­tua­li­tät so gut wie immer auch poli­ti­sche Wir­kun­gen. Ech­te Spi­ri­tua­li­tät tritt mit kon­kre­tem gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment allem ent­ge­gen, was Leben hin­dert, ver­letzt oder begrenzt. Sie ist damit — als geleb­te Form reli­giö­ser Über­zeu­gung — gera­de­zu prä­de­sti­niert, auch in die Dis­kur­se einer säku­la­ren Gesell­schaft das Sinn­po­ten­ti­al des Glau­bens ein­zu­spei­sen.