fbpx

KHG-Kultur: Chronik eines angekündigten Todes (Gabriel G. Márquez)

Es han­delt sich gewiss um einen der klas­si­schen Roma­ne der Welt­li­te­ra­tur: »Chro­nik eines ange­kün­dig­ten Todes« von Gabri­el Gar­cía Már­quez ist eine Meis­ter-Erzäh­lung, die die Leser*innen von der ers­ten Sei­te an in ihren Bann schlägt. Sant­ia­go Nasar wird auf offe­ner Stra­ße getö­tet, ohne dass er erfährt, war­um. Und auch die ande­ren Betei­lig­ten, selbst sei­ne Mör­der, wis­sen im Grun­de nicht so recht, was sie tun. Es ist ein ein­zi­ger Tag, der wie in einem Brenn­glas ver­dich­tet unse­ren Blick auf Machis­mo und struk­tu­rel­le Gewalt lenkt, aber auch auf die Unfä­hig­keit aller Betei­lig­ten, die­ser Kul­tur des Todes etwas ent­ge­gen zu set­zen. Der »magi­sche Rea­lis­mus«, der den Stil von Gar­cía Már­quez sonst aus­zeich­net, schlägt hier in eine dich­te, bei­na­he atem­lo­se Beschrei­bung der ganz kon­kre­ten Wirk­lich­keit um – die dafür umso sur­rea­ler erscheint.

Wir laden herz­lich ein zur gemein­sa­men Lek­tü­re bzw. zu Gespräch und Aus­tausch über die­ses mit gut 100 Sei­ten kur­ze, aber umso inhalts­rei­che­re Buch. Die­ses Mal ist es sogar beson­ders ein­fach, weil wir unser Tref­fen über eine Video-Kon­fe­renz durch­füh­ren, sodass alle von zuhau­se aus teil­neh­men kön­nen. Unser Mee­ting star­tet via ZOOM am Don­ners­tag, den 16. April um 18.30 h, ihr könnt ganz ein­fach über die­sen Link bei­tre­ten.

Bild © Jose Lara, Gabri­el Gar­cia Mar­quez, CC BY-SA 2.0

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.